Operative Therapie des Uterus myomatosus
Die chirurgische Behandlung von Uterusmyomen gliedert sich in zwei Hauptgruppen: organerhaltende Verfahren (laparoskopische Myomenukleation) und radikale Eingriffe (Hysterektomie).
Klinische Indikationen: Dominanter Myomknoten > 5–6 cm, rasche Größenzunahme (Verdopplung innerhalb eines Jahres), Gesamtgröße des Uterus über der 12. Schwangerschaftswoche sowie symptomatische Befunde (Hypermenorrhoe, sekundäre Anämie, chronische Unterbauchschmerzen, Kompression von Nachbarorganen).
Der Erhalt der Gebärmutter wird individuell mit der Patientin abgestimmt. Zur Durchführung einer blutungsarmen Myomenukleation setzen wir standardmäßig das temporäre Klippen der Arteriae uterinae ein. Bei abgeschlossener Familienplanung oder begleitenden zervikalen/endometrialen Pathologien erfolgt die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH) oder die totale laparoskopische Hysterektomie (TLH).
































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